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Interviews:      Helrunar -  08.01.2011


 

Helrunar - Interview vom 08.01.2011
Homepage: www.helrunar.com/

Art des Interviews: phoner, 
Interview mit: Skald Draugir   von: Ralf

  


   

Wenn schon denn schon: Das könnte das Motto der Münsteraner um HELRUNAR sein, als sie sich letztes Jahr entschlossen gleich zu Beginn des Jahres 2011 gleich 2 Alben zu veröffentlichen. Dabei handelt es sich nicht etwa um irgendwelche Re-Releases (derzeit ja gerne von anderen Mistreitern in der Szene als Lückenfüller genutzt), sondern um 2 ganzheitliche und vollständige, voneinander unabhängige und eigenständige Werke. Sicherlich, es war schon eine ganze Zeit lang still um das Duo; sah man sie doch kaum auf Konzerten oder Festivals. Auch die erneute Veröffentlichung von „Gratr“ konnte dem Fan im Endeffekt nicht viele neue musikalische Ergüsse liefern, auch wenn sich die Qualität dieser Platte um etwa 100 % + x verbessert hat.

Sei es drum, das war einmal. Mit den beiden Scheiben unter dem Gesamtnamen „Sól“ melden sich HELRUNAR zurück.





Was es im Allgemeinen damit auf sich hat, warum, wieso, weshalb. Dazu konnte uns Sänger und Frontmann Skald Draugir mehr erzählen.

Seit jeher beschäftigen sich HELRUNAR in ihren Texten mit der Natur und der nordischen Mythologie. Diese Leidenschaft war von Anfang an da und lässt sich auch in nahezu jedem Einzelstück heraushören. Hat sich hier im Wesentlichen etwas geändert? „Wir sind unserem Stil absolut treu geblieben, hier wollten wir nichts ändern. Die nordische Mythologie ist nach wie vor das, was wir zum Ausdruck bringen möchten. Dieses Mal wollten wir dem Ganzen allerdings etwas mehr Struktur geben und die Texte in einer Erzählweise darstellen.“

Kann man die nordische Mythologie, als etwas sehr Spezielles, Altes und Traditionelles eigentlich auch als Art Lebenseinstellung verstehen? Wie kann man sich das vorstellen? „Diese Thematik spielt in meinem Leben sicherlich eine große Rolle, also auch privat, abseits der Band. Das ist etwas, das viele Leute nicht verstehen, manchmal auch nicht nach meiner Erklärung.  Aber das Thema hat mich von Beginn an interessiert und ich bin inhaltlich schon der Impulsgeber in unserer Musik, während sich Alsvartr eher auf die Musik konzentriert. Mich interessieren die Sprache, die Texte und die alten Symbole.“

Um uns etwas von den Inhalten weg zu bewegen liegt die Frage auf der Hand warum man sich gleich mit einem Doppelschlag zurückmeldet anstatt etwa erst einmal eine Platte zu veröffentlichen und dann etwas später eine Weitere. „Im Sommer 2008 ist unser Gitarrist Dyonisos ausgestiegen. Das war für uns eigentlich nicht weiter schlimm. Aber wir waren da natürlich schon an einem Punkt, an dem wir uns überlegt hatten wie es denn nun weitergehen soll. Wir haben dann angefangen die ersten Songs zu schreiben. Das hat wirklich seine Zeit gedauert bis alles textlich und musikalisch gepasst hat und die einzelnen Tracks dann auch ihren Platz gefunden haben. Die Konsequenz war dann, dass wir genügend Material für 2 Veröffentlichungen hatten.“
Und genau eben jene beiden Teile des Gesamtwerks „Sól“ liegen nun vor uns und man fragt sich ob sich die beiden Scheiben auch musikalisch etwas unterscheiden, schließlich sind sie ja am Stück produziert worden, wenn auch der Zeitraum dafür etwas länger war. „Sól 1“ ist klassischer Black Metal und eher recht straight würde ich sagen. „Sól 2“ würde ich als etwas experimenteller einschätzen, hier finden sich weitere Einflüsse, die sich auf dem ersten Teil nicht finden.“




Es wird sicherlich interessant sein auch die Resonanz zu beobachten, die „Sól“ nach sich ziehen wird. Nach der jeweiligen Veröffentlichung von „Frostnacht“ und „Gratr“ haben sich sowohl Pressestimmen als auch die Reaktionen der Fans gar überschlagen. Damit war auch für das Duo aus Münster nicht unbedingt zu rechnen. „Damals muss ich sagen habe ich mich schon sehr darüber gefreut, das hat mir geschmeichelt. Es gab sehr viele Interview-Anfragen, denen wir auch sehr gerne nachgekommen sind. Mittlerweile muss ich sagen bin ich da etwas anderer Meinung. Das Musik-Geschäft läuft sehr viel über Selbstdarstellung. Das wollen wir aber nicht. Wir haben Spass daran Musik zu machen. Das gefällt uns und daran wollen wir auch gemessen werden, nicht aber an unseren Meinungen oder Persönlichkeiten.“

Mittlerweile ist es nichts Ungewöhnliches seine Diskographie so aufzubauen, dass daraus eine Geschichte oder ein Puzzle entsteht; jede einzelne CD steht dabei für einen einzelnen Baustein oder aber als Fortsetzung des letzten Werkes. „Jede unserer Platten steht für sich alleine und ist individuell, wir haben da jeweils eine ganz andere Herangehensweise. Dennoch haben alle Silberlinge eines gemeinsam, die Struktur, das heidnische Weltbild: Alles beginnt im Winter und endet irgendwann im Frühjahr. Auf Kälteperioden folgen wärmere Phasen und Momente.“




Leider ist das Jahr 2011 bis dato noch nicht so reichhaltig mit Live-Auftritten bestückt, dennoch verrät uns Skald, dass man sich Mühe geben wird sich hier und da einmal sehen zu lassen und sich den Fans zu präsentieren. Genügend neues Material für eine lange Performance ist ja ohnehin gewährleistet. Wir sind gespannt.

Ralf Rajendra







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