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Live / Caliban



Konzertbericht, Freitag der 30.10.2009

Caliban
Support: Suicide Silence, Maroon, Emmure, After the Burial

 Caliban_Tour.jpg

BEASTFEST EUROPEAN TOUR 2009

Seit dem 21.08. steht das neue Caliban Album “Say Hello To Tragedy” in den Läden. Nun schickten sich die Ruhrpott Musiker an das Beastfest 2009 als Headliner anzuführen. Mit im Gepäck sind Maroon und drei Bands aus den Staaten After The Burial, Emmure und die heiß erwarteten Suicide Silence.

EMMURE

Als zweite Band des noch frühen Abends durfte Emmure aus Connecticut die Bühne stürmen und mit ihren aktuellen Album „Felony“ zeigen, was sie drauf haben. Anfangs ein überzeugender Auftritt, der die Lust auf mehr, vor allem mehr Bewegung steigen ließ. Mörderische Breaks, Wut und hassgeladener Gesang und ein gut abgestimmter Sound wuchtete durch die Dresdener Reithalle. Leider erhöhte sich mit zunehmender Spielzeit die Eintönigkeit. Frontmann Frank Palmeri – in roter Kapuzenjacke – und seine Mannen gaben sich Mühe, doch es fehlte an Kreativität und einiges wirkte sehr aufgesetzt. Dennoch machten Emmure ihre Sache gut, ernteten Applaus und beendeten nach ca. 30 Minuten ihren Auftritt.

MAROON

Ein gern gesehener Gast in Dresden ist die thüringische Band Maroon aus Nordhausen. Diese ließen sich auch nicht lang bitten und schossen mit „When Worlds Collide“ richtig los. Sänger Andre Moraweck mit anfänglicher Lederjacke und Mütze, sollte sich als unkaputtbarer Anheizer an diesem Abend entwickeln. Dies brauchte man dem nun sehr bewegungsfreudigen Publikum nicht zwei mal sagen. Die Band zeigte sich, wie schon auf dem Sucks Summer Festival gut aufgelegt und jagte Klassiker wie „Wake Up In Hell“ oder „Reach The Sun“ spielerisch in die gut gefüllte Reithalle – natürlich inklusive Wall of Deaths und Circle Pits. Wieder einmal ein überzeugender Auftritt, der die Messlatte für die nächsten Bands hoch auflegte…

SUICIDE SILENCE

Als Co-Headliner gar nicht so groß angekündigt, entwickelte sich der Auftritt von Suicide Silence aus Kalifornien, die auch bald die Bühne mit z.B. Megadeth, Machine Head oder Slayer entern werden, zu einer ganz großen Bombe, die Sänger, Schreihals und Grunzvieh Mitch Lucker mit WAKE UP WAKE UP als Opener ganz groß platzen ließ. Sofortige Zerstörung im Publikum war die Antwort! Die meisten im Publikum haben diese Band noch nicht vorher gesehen, darausfolgend war die Freude und das Chaos groß…

Der zweite Song „Lifted“ vom aktuellen „No Time To Bleed“ Album ließ gefühlte 10 Sekunden Zeit zum Luft holen ehe wieder Double-Bass Salven durch die Halle flogen. Purer Death Metal mit absolut kranken Passagen und einem energiegeladenen Gesang hackten jedem Metalhead den Kopf weg. Mit „Unanswered“ und „Bludgeoned To Death“ schien alles auseinander zu fallen. Ohne Schnörkel rotzten die Amis ihr Set runter. Frontsau Mitch stampfte wieder und wieder unermüdlich auf die Bühne und machte öfters mit einer Art Krähenbewegung böse Miene zum bösen Spiel! Großes musikalisches Chaos auf hohem Niveau! Eine Band wie jede andere von den vielen? ... Ich glaube nicht!

CALIBAN

Eines war klar, die Messlatte wurde von Suicide Silence zerstört ;-) und Caliban hatten es nicht einfach als Headliner noch eins drauf zu setzen. Nach einem instrumentalen Intro, wie auf dem „Awakening“ Album zu hören, heizte die 5er Combo noch einmal richtig Feuer ein und holte bei vielen Konzertbesuchern die letzte Energie heraus. Neben den vielen Klassikern wie „I Will Never Let You Down“, „The Beloved And The Hatred” oder “I Rape Myself” spielten Caliban, von den Fans selbst online abgestimmt, ältere Kracher wie „Between The Worlds“ oder auch „Forsaken Horizon“. Frontmann Andreas Dörner ließ sich dann auch nicht lang zur obligatorischen Wall of Death zu „Nowhere To Run, No Place To Hide“ bitten. Vom neuen Album wurde in typischer Caliban Manier „24 Years“, „Love Song“ und „Caliban’s Revenge“ gespielt. Alles im Allem ein überzeugender Auftritt mit ansehnlichem Bühnenbild, gut abgemischtem Sound – vorallem der cleane Gesang von Denis Schmidt (selten so deutlich gehört) – und einem jederzeit gut aufgelegten Publikum.


Kurz vor 24 Uhr war dann auch schon wieder Schluss. Aus meiner Sicht ein gelungener und freudiger Abend an dem es nur Gewinner gab und fast jeder selbst zum Beast geworden ist bei diesen immer kranker werdenden Moshpits…

Abgehen, ausrasten ... schön und gut, aber nicht auf Kosten der Gesundheit anderer! Keiner hat die Kontrolle in solchen Pits um jederzeit sagen zu können, dass er keinen anderen verletzt. Schaut euch die Bands an, jeder einzelne Musiker hat alles gegeben. Mitch Lucker –  selten so einen aggressiven Sänger gesehen, der haut doch seinen Kollegen auch keine in die Fresse, wenn er zur Musik abgeht….

Toni



   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
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