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Festivals / With Full Force 2011 /



With Full Force 2011

WITH FULL FUCKING FORCE 2011

1.    Regel: Es gibt kein Biermangel!
2.    Regel: Es gibt keinen Regen!
3.    Regel: Es gibt keinen Wind!
Dann würde der Party des Jahres nichts im Wege stehen . . .

Leider war der liebe Gott dieses Jahr kein Metalfan, denn das With Full Force war dieses Jahr nicht von heißer Sonne, staubigen Circle Pits und trockenen Wall of Deaths geprägt! Doch wie heißt es so schön, nur die Harten kommen in den Garten! Die Freude war groß, denn am ersten Freitag im Juli hieß es endlich wieder ab(gehen) auf dem härtesten Acker Deutschlands!

 

Freitag 01.07.2011 – Mainstage

Omnium Gatherum
Melodic Death Metal Band aus Finnland - Seit langer Zeit mal wieder ein langweiliger Opener! Der Platz füllte sich trotzdem, bei noch recht angenehmen Wetter rasend schnell! Natürlich machte sich der durstige glückliche WFF Besucher schnell auf, das erste BrauStolz Bier zu genießen, wobei man auf die Qualität des Bieres nicht stolz sein brauchte. Doch schnell nahm die ganze Sache Fahrt auf!!

EVILE
Trash Metal Motherfuckers!! Die Combo um Frontmann Matt Drake machte ihre Sache gut! Erinnerung an die frühen Slayer Zeiten wurden wach. Der Platz füllte sich mehr und mehr. Der Trend der letzten Jahre spiegelte sich auch dieses Jahr wieder, denn man konnte schon gut erkennen, dass die Interessen der meisten Besucher mehr zum Hardcore und Metalcore zielten, was auch den Applaus für die gute Show von Evile, leider schmälern ließ.
 
CARNIFEX
Noch als Geheimtipp angepriesen, wütete Carnifex als gäbe es kein Morgen mehr. Mit einer mächtigen Death Metal / Deathcore Walze wurden die ersten Pits gestartet. Knallharte Drums, scharfe Riffs und auch gesanglich, gab es mächtig auf die Fresse. Es ähnelt Suicide Silcence, wobei sich Carnifex mehr auf tiefe Grolls und weniger Breakdowns stützt. Der Auftritt wurde dann, wie soll es auch anders sein, mit dem Brett „Hell Chose Me“ vom gleichnamigen aktuellen Album erwirkt, erstickt, verwüstet, wie auch immer – aber verdammt fett! 

Bring Me The Horizon
Die erste fette Duftmarke auf der Mainstage? Oliver Seykes und Co. schmissen zumindest die Bewegungstrommel mächtig an. Das  50min. Set war von  einer Vielzahl von Hits des aktuellen Longplayers „There Is A Hell….” geprägt. Es machte Freude zusehen, wie die fünf Engländer auch ihre professionelle Bühnenpräsenz  auf der großen Festivalbühnen unter Beweis stellten. Nach  „The Anthem“, „Chelsea Smile“, „Pray for Plague“ machte sich dann die beiden Gitarristen auf, sich das Gelände mal näher an zusehen. Der Eine machte sich auf, die Videoleinwand zu erklimmen während sich der andere den Weg durchs Publikum suchte, um sich dann am/auf dem Technikturm zum Schlusssong „The ComeDown“ zu zeigen. Gute Show, auch wenn der Funke bei vielen nicht übergesprungen ist. Die Duftmarke setzte übrigens Carnifex ;) !!!

Agnostic Front
„From the east coast to the west coast – gotta gotta go”. Die Hardcorelegende aus New  York City war wieder zu Gast. Im Gepäck nun mehr als 25 Jahre Hardcore Erfahrung – kein bisschen leise, kein bisschen alt und immer noch 100% Prozent bei der Sache. „For my Family“ rundet den Auftritt des Co-Headliners gebürtig ab. Auf die nächsten 25 Jahre!!! Mund abwischen und weiter !!!

Bullet For My Valentine
With Full Force Headliner! Überbewertet? Fehl am Platz? Doch genau richtig? Die Meinungen gehen bei fast keiner anderen Band so weit auseinander wie bei BFMV. Mit „Your betrayal“ vom aktuellen Album „Fever“ begann der 90 Minuten Auftritt der Waliser (und der fast 2tägige Dauerregen). Das Set war bunt gemixt und natürlich gespickt mit den Gassenhauern „Hands Of Blood“, „Scream Aim Fire“ und dem Abschlusssong „Tears don`t fall“. Gut, aber Headliner sind eigentlich andere Kaliber!?

Kaum zu glauben – fast nen Sonnenbrand geholt… das lachen sollte wetterbedingt noch vergehen...

Freitag 01.07.2011 – Hard Bowl


Krawallbrüder
Die bekannten Mannen aus der Oi - Punk Szene präsentierten sich als zweite Band des diesjährigen Hard Bowls. Im Gepäck die große Feierlaune, die schon nach wenigen Minuten sichtbar auf das Publikum übersprang. Cooler Tourbus!

FIRST FUCKING BLOOD

Die frühe Hard- und Metalcore Attacke kommt aus San Francisco eingeflogen und schickte den ein oder anderen mächtige auf die Knie! Fett Fett Fett – selten, dass die Leute so abgegangen sind (Ironie)! Schnelle gewaltige Vocals mit Riffwucht und Backstein in die Fresse Breakdowns :) Gerne wieder und länger!

THE GHOST INSIDE!
Die Band schwebt auf einer Erfolgswelle! Nach einigen Touren mit namhaften Bands, geht der Siegeszug nun auf den Festivals weiter. Das brechend volle Hard Bowl Zelt, vielleicht auch dem andauernden Regen geschuldet, feierte die Band mit Applaus, Schweiß und keinen Tränen. Natürlich ging es von der ersten Minute in gewohnter Manier zum Hit „Unspoken“ richtig ab. „Give it all, give it all“ ließ sich das Publikum nicht zwei mal sagen. Ein Auftritt beim WFF 2012 ist Pflicht! Und ein Heiratsantrag aufn Festival ist ja mal mehr als krass ;)!


Samstag 02.07.2011 Mainstage

Betzefer
Metal aus Israel! Nach 2008 zum zweiten Mal zu Gast mit einer Mischung aus Ektomorf und Soulfly. Die Köpfe nicken, der Sound ist gut, aber die ganze Sache wirkt nach einer Weile zu eintönig. „Down Low“ zeigt zum Schluss, was eigentlich alles möglich ist.

The Black Dahlia Murder
Zu früh, zu kurz, zu viel Regen! Schei... drauf! Totale Zerstörung war angesagt, denn das Monster aus Detroit war (endlich) zu Gast! Frontsau Trevor Strnad wütet mit blutigen tiefen growls und hohen Schreien im Blitzgewittertakt. Double Bass und knallharte Riffs, dass es einen nur so die Ohren weck haute. Überzeugend und grandios!
 
Terror
Stammgast, aber eigentlich nicht auf der Mainstage! Eine Macht, die wieder einmal eindrucksvoll demonstriert wurde. „Alway the hard way“ schlug ein wie eine Bombe. Scott Vogel wie immer bestens angepisst, trieb die Meute mächtig nach vorn! „Keepers of the faith“ rundet die Sache aggressiv ab. Mehr muss man zu dieser Band nicht sagen! Immer wieder ein gern gesehener Gast!!

Cavalera CONSPIRACY
Mit Max und Igor Cavalera als Co – Headliner wurde der Platz regelgerecht trocken gefegt, auch wenn der brasilianische Metal mehr und mehr den Regengott beschwor. „Inflikted“, „Sanctuary“ und „Hex“ - 
Trash Metal ohne Ende. Natürlich mussten auch einige Sepultura Klassiker folgen! „Roots Bloody Roots“ nimmer satt ;)!! Wo bleibt eigentlich die Sepultura Reunion? Den außergewöhnlichsten Auftritt lieferte dann Igors Sohn Paulo Jr. Igor Cavalera ab, als er seinen Vater denkwürdig bei einem Song am Drum ersetzte. Da wächst was ran!

Hatebreed
Der nächste Stammgast und Wunschband Nummer eins! Herr Jasta und Co. brachten das Boot zum Untergehen. Auch wenn man teilweise nicht mehr zur Bühne schauen konnte, (zum letzten mal) dem Regen geschuldet, gings doch gehörig ab. „Destoy Everything“ bringt es auf den Punkt! Natürlich wurde kein Klassiker ausgelassen. Es hagelte Hits wie „This is now“, „I will be heard“, „Doomsayer“. Sonst wie gewohnt, Hatebreed halt!
 

Samstag 02.07.2011 Hard Bowl

Arma Gathas

Eine Zusammensetzung von (Ex-)Bandmitglieder von Cataract, Born From Pain und Machinemade God klang erst einmal viel versprechend. Der Opener zur zweiten Runde Hard Bowl machte seine Sache richtig gut. Metalcore mit allen Facetten, nicht mehr und auch nicht weniger. 

Blood For Blood
Die US Hardcoreband aus Massachusetts konnte auf seine treuen Anhänger bauen. Nach gefühlten 2 Liter Glühwein bei 10Grad heizte die Combo um Eric „Buddha“ Medina ordentlich ein. Ein bunter Mix aus den Songs der letzten 17 Jahre wurde mit Freude und spielerischen Leichtigkeit präsentiert. Natürlich immer mit einer gewissen gesellschaftskritischen Textnote. Ein würdiger Headliner für Hard fucking Bowl!

Knorkator

Die Berliner Band schickte sich dann an die „Saturday Nigth Fever“ Session auf lustige Art und Weise zu eröffnen. Mit Geballer wie „Ich wer zun Schein“ und „Kinderlied“ kam noch Stimmung auf, im doch schon sehr dezimierten Zelt.

Sonntag 03.07.2011 Mainstage

Skindred
Die durchgedrehte und abgefahren Combo aus Newport vereint Metal, HipHop und Reggae. Trotz Regen(hagel) stürmten die Leute regelrecht den Platz. Leider viel frühzeitig die Bühnentechnik aus, so dass dann aber der Gig nach Madball im Hard Bowl wiederholt wurde. Sehr zur Freude der „Metalbeathopper“, die dann nochmals richtig die Sau raus ließen. Jeder der die Gelegenheit besitzt, sollte sich diese Band mal anschauen.

Parkway Drive
Nach behobener Technikprobleme staunten die Australier nicht schlecht, wie viele Leute bereit waren, sich richtig durch den Matsch zu wälzen! Die Antwort kam mit „Unrest“, „Sleepwalker“ und Co.! Klare Ansage, PW zählen aktuell zu den „ganz großen“ Bands. Zahlreiche Breakdowns und Soli ohne SchnickSchnack ohne Cleanen Gesang, so wie es sein sollte! Respekt und Applaus, für diejenigen die noch nicht abgereist sind, hatte sich die Sache gelohnt! 

Volbeat
Die Dänen sind da, doch wo war der Rest hin?! Unbeeindruckt vom stark dezimierten Publikum, spulte die Heavy-, Country-, Rockn Rollband ihr professionelle Show ab. Sänger Michael Poulsen bedankte sich mit Hits wie "Heaven Nor Hell“, „Fallen“ oder „Light A Way“ fürs Bleiben. Überzeugender Auftritt trotz der wenigen Menschen vor der Bühne!

Sonntag 03.07.2011 Hard Bowl

Crackdown
"Vote deine Lieblingsbands für das WithFullForce 2011" hieß es knapp einen Monat lang bei Impericon (früher Imperial Clothing), eines der angesagtesten "Mode" Hardcore-Metal Shop überhaupt. 10 Bands wurden für den fettesten Gig des Jahres ausgewählt.Unter den Favoriten waren von Beginn an die Mannen von Crackdown aus Saalfeld (Thüringen) zu finden.Seit mehr als fünf Jahren stehen sie mit ihren „Eastside“ Hardcore kompromisslos all zeit bereit und verkörpern einschlägigen Hardcore auf hohem musikalischem Niveau. Mit unzähligen Konzerten auf regionalen Bühnen spielten sie sich schnell und eindrucksvoll auch über die Landesgrenzen hinaus. Mit ihrer aktuellen Scheibe „Enough is Enough“ wurde bereits ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung begonnen. Leider konnten viele Besucher nichts mit der Band anfangen, doch der Applaus blieb dennoch nicht aus. Weiter so!!

Your Demise
Und der nächste Überflieger aus England! Früher noch als Coverband unterwegs, überzeugen Your Demise schon seit einiger Zeit mit eigenen Songs. Das Zelt mal wieder brechend voll und die Überlebenden waren hungrig auf mehr!


FAZIT:

Besten Dank an die WFF CREW für die Unterstützung und der Festivalakkreditierung! Das Festival war wie jedes Jahr, wieder bestens geplant und aufgestellt, nur das Wetter kann man nun nicht planen. Macht weiter so, dann wollen wir auch die nächsten 50 Jahre wieder kommen!

Eine Vielzahl von Videos (yout...) zeigt, dass man auch ohne schönem Wetter auf einem Festival Spaß haben kann und das auch bis zum Ende! An alle Sonntagsfrühfahrer packt euch gefälligst mehr Sachen ein oder mehr Bier, denn kein WITH FULL FORCE FESTIVAL hat eine frühzeitige Abreise verdient!!

HoRnS UP!!!!   
 

Toni

 



   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
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