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Festivals / With Full Force 2012 /



With Full Force 2012

 

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19. With Full Force  vom 29.06. - 01.07.2012
 

Wer wissen möchte, wie sich der akustische Tritt in die Fresse in der Zukunft anfühlt, der ist hier goldrichtig! Denn auf dem heftigsten Acker Deutschlands richtet dieses Festival immer einen Blick nach vorn und ist wieder mit reichlich heißen Stoff für den Wucht-Sound von heute und morgen am Start.
Es liegt in der Natur der Sache, daß das nichts für Engschädel sein kann, denn in den letzten Jahren haben die Fans eindeutig gezeigt, daß sie eine der offenherzigsten und aufgeschlossensten Fans sind. Nicht zu vergessen war natürlich das wohl heftigste Unwetter aller Zeiten und die Mithilfe vieler Fans bei den Blitzeinschlag. Nochmal Respekt für die schnelle Reaktion und Hilfe!
Beginnen wir einmal ganz entspannt und schauen uns den ersten heißen Tag an:

Freitag:
 
Tent 15:00
EYES SET TO KILL aus Phoenix durften den HARD BOWL 2012 eröffnen. Der vielleicht etwas unpassende Opener wusste dennoch mit melodischen Emo -  Metalcore zu überzeugen! Die Frauen Power der Rodriguez Schwestern hatten sichtlich Spass, was sich auch auf das schon frühzeitig bestens gefüllte Hard Bowl Zelt sehr positiv auswirkte.

20:00
NASTY
Auf Grund von Anreiseproblemen konnte der Auftritt von der deutsch/belgischen Band NASTY nicht wie geplant stattfinden. Doch das Force Team ließ den Auftritt einer der aktuell angesagtesten Band nicht platzen. Da Emmure als Ersatz für Lamb of God auf der Mainstage spielen durften, war  der Headliner Slot im Hard Bowl frei. Die, die es interessierte waren da um die „Beatdown Keule“ zu schwingen. Stumpfer, aggressiver und vor allem mächtiger „Leck mich am Arsch“ Sound machte die Bude kaputt, dass selbst Emmure die einfach gehaltenen Lyriks von der Mainstage aus mitsingen konnten. Nach 45 Minuten war die nächste Duftmarke durch Songs vom „Declaring War“, „Aggression“ und „Give a shit“ Album gesetzt. In diesem Sinne „Spit it out instead to swallow“.


Main 14:30
SKELETONWITCH
Zum Einstieg brachte Skeletonwich mit ihrer Death/Black Metal Dampfwalze mächtig Beben auf den härtesten Acker Deutschlands! Soundtechnisch gab es zu Beginn noch einige Defizite, dennoch ließ der würdige Opener die ersten Haare mächtig bangen.

15:30
DEVILDRIVER ließ sich die Laune nicht vom frühzeitigen Auftrittsbeginn verderben! Melodic Death Metal  auf aller höchsten musikalischen Niveau! Die Mannen um den ehemaligen Coal Chamber Sänger Dez Fafara heizten die Stimmung an und ließen die ersten größeren Pits vor der Bühne kreisen! Wie gewohnt ein solider Auftritt.

18:20
AUGUST BURNS RED
Pünktlich kamen die Jungs aus Pennsylvania auf die Bühne.  Frontsau Jake Luhrs kommt gerannt und begrüßt die Fan nur mit einem schreienden „FULLFOOORCE-HERE WE GO“ und schon erklingt der Klassiker „Empire“ und man sieht nur noch wie die hüpfenden Fans vor der Bühne feiern. Die christliche Metalcore Band stellte sich als erwartungsvoller Nachfolger von Madball auf der Main Stage auf keinen Fall schlecht an! Hits vom Durchbruchalbum "Messenger" in Form von" The Truth of a Liar" oder "Back Burner" knallten genauso wie die aktuellen Lieder! Das Publikum bedankte sich mit gebürtigen Applaus. Daumen hoch, auch wenn von dieser Band immer noch  einiges mehr erwartet werden kann.

Sichtlich kaputt vom Pit war die erste Anlaufstelle der Fans, geprägt von teilweise sehr starken Sonnenbrand, erstmal der Bierstand! Es war heiß! Sehr heiß!

Es wurde etwas ruhiger vor der Bühne. Man merkte, daß das Publikum schon sehr Hardcore angehaucht war. Denn nun kamen PENNYWISE. Die 1988 gegründete Punkband aus Hermosa Beach, Kalifornien fällt in die Kategorie Melodic Hardcore. Sie gelten mit über drei Millionen verkauften Alben als eine der erfolgreichsten unabhängigen Punkbands und zählen als einer der Vorreiter des Melodic Hardcore. Deshalb müßte doch eigentlich der Platz voll sein, oder? Einzig und allein beim letzten Lied „brohymntribute“ grölten die Massen mit.
Wollen die ForceFans denn nur noch Gemosche und Breakdowns? Es scheint so, denn uns ist aufgefallen, dass alle Bands; die zuviel METAL spielten (z.Bsp. MachineHead, CannicalCorpse, Immortal..) einfach weniger Publikum hatten. Das lassen wir jedoch einfach mal so im Raum stehen, weiter im Programm!

Nach Pennywise sollten eigentlich Lamb Of God spielen, die mußten aber kurzfristig absagen. Freude für EMMURE, sie durften dafür vom Hardbowlzelt auf die Mainstage. Mit „solar flare homicide“ gab es totale Zerstörung im Pit. Beim nachfolgenden Song „protoman“ drückte Frontsänger Frankie Palmeri sein Beileid für Lamb Of God aus, geht aber gleich mit dem Song in die volle. Klassiker wie „drug dealer friend“, „children of cybertron“ oder „solarflare“ wurden zum Besten gegeben und gegen 21Uhr war es auch schon wieder vorbei. 

Weiter im Pit ging es dann nach kurzer Umbaupause mit SUICIDE SILENCE. Ihr Opener „unanswered“ der US-amerikanischen Deathcore-Band aus Riverside, Kalifornien schlug ein wie eine Bombe. Obwohl Sänger Mitch Lucker gesanglich nicht auf der Höhe war, gab er mit viel Elan und Power alles auf der Bühne. Wer hätte da gedacht, dass er einige Monate später wohl nie mehr auf einer Bühne stehen wird? Leider verstarb er am 1.11.2012 nach einem Motorradunfall an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Er hinterließ seine Frau und seine Tochter. Wir möchten uns deshalb noch einmal bedanken für die geilen Lieder, die Emotionen, deine Stimme. Wir werden dich nie vergessen! Songs wie „wake up“, „fuck everything“ oder „you only live once“ werden in unseren Köpfen bleiben!
Eine meiner (Melanie) persönlichen Lieblingsbands sind MACHINE HEAD, die als Headliner an diesem Abend auftreten! Zugegeben, die Show ist oft gleich, die Liederauswahl auch, aber ich mag das. Auch immer wieder die gleichen Ansprachen finde ich nicht wirklich schlimm. Obwohl ich finde, dass er sich schon etwas gebessert hat! „Old“, „i am hell“, „Locust“ ließen mein Herz schneller schlagen und gesanglich war Robert Flynn richtig gut drauf. Aber auch „Halo“, This is the end“, „Davidian“, Imperium“ waren toll und so endete ein toller Abend auf der Mainstage.
 

Samstag

9:30Uhr – Wie? Was? Wo bin ich? (Melanie) Ach auf dem Force…Durch den ungewöhnlich ruhigen VIP Zeltplatz am Zaun und dem total abgeschirmten Auto in dem ich übernachtet habe, hätte ich doch fast die erste Band verpennt! Ich kann mich auch nicht daran erinnern jemals auf einem Festival so lange geschlafen zu haben…Nun gut. Jetzt erst einmal ein üppiges Frühstück (sehr wichtig) mit Toast, saurer Gurke und Spiegelei – „Mache Eier“
Aber nun schnell vor, denn jetzt spielen ELSTERGLANZ. Zwei Lieder hatte ich schon verpasst. Die Show ist einzigartig und ich dachte so, okay, schauen wir uns das mal genauer von ganz vorne an. Ja von wegen. Weit kam ich nicht. Der ganze Platz war komplett voll mit Leuten! Unfassbar! Die Jungs aus Eisleben haben in kurzer Zeit extremen Ruhm geerntet. Hier kommt es nicht auf das musikalische an, sondern auf den Spaßfaktor. Jeder der sie kennt weiß was ich meine! Noch dazu waren es gefühlte 40 Grad im Schatten. Extreme Hitze und Schwüle, die sich später in ein Gewitter verwandelte. Dazu aber später mehr.
Schauen wir doch mal ins Hardbowlzelt. Da ist wenigstens keine Sonne, die die ganze Zeit auf den Kopf knallt. Gesagt, getan. Hier spielten gerade TEXAS IN JULY bei einem extrem schlechten Sound. Okay, das Zelt war noch nie so gut vom Sound her, aber da lag es definitiv nicht am Zelt. Den Sänger hat man gar nicht gehört und alles verlief in sich. Danach spielten STICK TO YOUR GUNS – das klang schon wesentlich besser! Die US-amerikanische Hardcore-Band, die im Jahr 2003 in Rancho Santa Margarita, Orange County, Kalifornien, gegründet wurde, überzeugte mit harten Gitarrenriffs und melodischen Passagen.

Auf der Mainstage spielten zeitgleich EKTOMORF. Wie immer ein gern gesehener Gast aus Ungarn. Die Combo um Zoltan Farcas konnte leider nicht ganz an die vorherigen Bands anknüpfen. Die Köpfe nickten, der Sound war gut, aber die ganze Sache wirkt nach einer Weile zu eintönig. Trotzdem sind die Klassiker wie „Fuck You All“, „Show Your Fist“ oder auch „Set Me Free“ jederzeit gern gesehen, gehört und gehüpft auf dem härtesten Acker Deutschlands - ohne Frage.

Main 15:40
CARNIFEX
Längst kein Geheimtipp mehr! Carnifex um Frontsau Scott Lewis legten los als gäbe es kein Morgen mehr.  Mit scharfen Riffs, die einem die Gänsehaut vom Leibe zog, gab es nicht nur mächtig auf die Fresse sondern durch die mächtig tiefen Grolls auch derbe in die Ohren. Spielerisch rotzten die Kalifornier ihr Set runter. Der Auftritt wurde dann, wie soll es auch anders sein, mit dem Brett „Hell Chose Me“ vom gleichnamigen aktuellen Album beendet. Verdammt fetter Auftritt!  

16:30
I Killed The Prom Queen
Die Australier schickten sich an, das vorgegebene Tempo vom Carnifex zu halten, was der wieder erstarkten Band mit ihren durchdachten Metalcore auch gelang. Nach 3 Jahren Pause hatten die Mannen sichtlich Spaß und zeigten dies nicht nur durch ihre musikalischen Fähigkeiten sondern auch durch ihren sportlichen Bewegungen auf der kompletten Mainstage. Ganz klar, dass dieser Auftritt wiederholt werden sollte.

19:50
Cannibal Corpse
Was soll man über diese Kult Death Metal Band noch groß schreiben.  George „Corpsegrinder“ Fisher und seine Mannen bolzten wie eh und je und das schon fast 25 Jahre. Kein bisschen leise, kein bisschen müde. Natürlich durfte „Hammer Smashed Face“ zum Abschluss wieder nicht fehlen. Und abermals ließ Fisher seinen Stiernacken wieder unglaublich rotieren. DEATH FUCKING METAL !!! Wer hat es eigentlich gesehen? Diese Band sollte jeder einmal gesehen haben!

21:00
Immortal
Die Black Metal Legende als Co-Headliner vor Heaven Shall Burn entpuppte sich leider als absoluter Reinfall. Nicht musikalisch oder optisch, sondern einfach zu unpassend zu dieser Zeit (zu hell für Black Metal ;)). Der Platz war nicht mal zur Hälfte gefüllt. Einfach Schade für alle. Vielleicht lag es auch daran, dass sich das Puplikum auch verändert hat??
 

TENT
Nach 2 RedBull Wodka zum Wach werden kamen dann so gegen 16:30 THE SORROW auf die Bühne im Hardbowl. Sie spielten für die abgesagte Band Winds Of Plaque.  Wie immer, geile Show, geile Mucke und Party ohne Ende! Ich persönlich mag diese Band, auch wenn sie aus Österreich kommen.

18:00
Evergreen Terrace
Und wieder ein Stammgast zurück auf dem wff! Das bis unters Dach gefüllte Zelt ließ sich auch nicht lang bitten. Der Publikumsliebling legte auch diesmal wieder eine überzeugende Show hin. Die Setliste war größtenteils gespickt mit den Hits von den beiden Alben „Wolfbiker“ und „Almost Home“ und Cover Songs wie beispielsweise „Mad World“. Jederzeit wieder!
     
19:00
ALL SHALL PERISH
Endlich mal wieder ein Neuling auf dem wff. Meiner Meinung nach (Toni) immer noch einer der unterschätzten Bands überhaupt. Mit einer stilistischen Mischung aus War From A Harlots Mouth, As Blood Runs Black und Whitechapel krönten die irre Deathcore Band aus Oakland ihren Auftritt. Bei dem mächtigen Feuer unterm Dach musste selbst der Basser unter seiner coolen Wrestling Maske schwitzen. Jeder sollte sich einmal das Album „This It Where It Ends“ zu Gemüte führen.


Sonntag
 
MAIN 13:45
Gojira
Die Franzosen luden zum sonntagnachmittags Brunch ein, ohne Baguette und SchnickSchnack. Death Metal auf hohem musikalischen Niveau, wie soll es auch anders sein. Leider zu früh und auf Grund der sonnigen Temperaturen kein Zuschauer Magnet. Viele suchten eine wohlverdiente Abkühlung am angrenzenden Force See.

14:35
KILL DEVIL HILL
Mussten dann den absoluten Tiefpunkt erleben. Kein guter Sound, kein Fanzuspruch, keine Stimmung. So platt habe ich (Toni) das With Full Force in 10 Jahren noch nicht gesehen!

15:30
UNEARTH
Schlagartig besser wurde es dann mit Unearth. Typischer Metalcore verknüpft mit einen Schlag Death Metal hauchte dem Force wieder Leben ein. „In The Eyes of Fire“ oder „The March“ zündeten eine mächtige Bombe. Respekt auch an die stimmliche Untersetzung von Trevor Philipps. Ganz klar wieder Daumen hoch.

17:30
Trivium
Nach behobener Technikprobleme staunten die Amerikaner nicht schlecht, wie viele Leute bereit waren. Das Set war bunt gemixt und natürlich gespickt mit den Gassenhauern „In Waves“, „Down From The Sky“ und dem Abschlusssong „Kirisute Gomen“. Nicht zu unrecht wird dieser Band eine rosige Zeit vorausgesagt... Das Potenzial ist musikalisch auf jeden Fall vorhanden.

19:45
Children Of Bodom
Die Spinnen die Finnen! Ganz im Gegenteil. Melodic Death Metal durchdacht bis in letzte Detail. Mit einer gewohnten spielerischen Leichtigkeit präsentierten sich die Kinder vom Bodomsee. Die Rolle als Co-Headliner erfreute nicht nur Frontmann Alexi Laiho. Das Konzert war geprägt von einer Reise durch die fast 20 jährige Bandgeschichte. Egal ob „Hatebreeder“, „Follow The Reaper“, „blooddrunk“ oder Hit vom aktuellen „Relentless Reckless Forever“ Album überzeugten durch und durch. Untermalt wurde der einstündige Auftritt mit mächtig Licht, Rauch und keinen Tränen ;).


22:00
Soulfly
Den Abschluss auf der Mainstage, wie sollte es auch anders sein, machte einmal mehr die Max Cavalera Crew diesmal in Form von Soulfly. 2003 wurde diese Band schon mächtig gefeiert. Fast 10 Jahre später hat sich daran auch wenig geändert. Eine typische Soulfly Show mit bekannten Klassikern („Eye for Eye“, Back To The Primitiv“) noch derberen Klassikern alla „ROOOTS bloody ROOOTS“ jederzeit unterstützt von dem nochmals erstarkten und bestens aufgelegten Publikum.
Ein würdiger Abschluss, wie erwartet, gewohnt und berechtigt.

Besten Dank an die WFF CREW für die Unterstützung und der Festivalakkreditierung! Das Festival war wie jedes Jahr, wieder bestens geplant und aufgestellt, nur das Wetter kann man nun nicht planen. Noch was zu dem Festivalgelände allgemein. Das Force Team hat einiges oder besser gesagt alles geändert. Der komplette Platz wurde umgebaut. Die Zeltplätze waren größer, das ganze Gelände war allgemein großzügiger aufgestellt. Die Zeltplätze wurden in Nummern aufgeteilt, was ich persönlich super gut fande. Das Bier für 2,50€ war okay. Bei den Preisen kann man im allgemeinen nicht meckern. Da es für das Team die erste Umstellung überhaupt war, denke ich, dass es 2013 noch etwas besser umgesetzt wird. Ansonsten war es ein super Festival mit netten Leuten, klasse Security und natürlich tollen Bands. 2013 feiert das WFF seinen 20sten Geburtstag. Natürlich sind wir da auch wieder am Start.

In diesem Sinne, wie sehen uns dort!
Melanie und Toni



   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
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