Auch diesmal wurde sich schon lange im Vorfeld spekuliert, wie der JudasChrist- Nachfolger denn nun klingen möge…und Wünsche nach alten Zeiten wurden laut. Doch die alten Zeiten sind endgültig vorbei, und die Herren Edlund, Petersson, Iwers und Skold schauen nach vorne. Prey folgt dem eingeschlagenen Pfad konsequent. Cain, das mittlerweile als Single audgekoppelt wurde, eröffnet den Reigen ganz im Stile des Vorgängers und stellt damit einer der rockigeren Songs dar. Ansonsten bekommt man eher ruhige Musik mit leisen Tönen und teilweise sehr verspielten Melodiebögen zu hören. Technische Spielereien, die aber zu keiner Zeit störend in den Vordegrund treten und ohrwurmträchtige Refrains verleihen jedem Song einen eigenen Charakter. Und trotzdem fügen sie sich stimmig ins Gesamtkonzept ein. Gleichzeitig huldigt Mastermind Edlund seiner Vorliebe für Religiöses/Okkultes. So beschließt dieses Album ein Song mit einem Text, den Aleister Crowley verfasst hat.
Tracks:
01. Cain
02. Ten thousand tentacles
03. Wings of heaven
04. Love in chains
05. Divided
06. Carry your cross and I´ll carry mine
07. Triple cross
08. Light in extension
09. Prey
10. The garden of heathen
11. Clovenhoof
12. Nihil
13. The Pentagram