Nach dem Dissection schon seit längerem eine Zwangspause aufgrund personeller Probleme einlegen mussten, beschlossen einige Bandmitglieder eine neue Band Namens Soulreaper zu gründen. Wer nun allerdings eine Somberlain Part 2 oder ähnlichen schwedischen Black-Deathmetal Sound erwartet liegt bei Soulreaper nicht ganz richtig. Eher hat es die Jungs aus Göteburg in die Oldschool-Florida-Death-Metal-( was für ein Wort ) Ecke verschlagen. Wenn man sich die Songs wie The slow fall of death oder Static darkness"zu Gemüte führt, lässt sich ganz leicht erkennen das man sich hier stark an Bands wie MORBID ANGEL, MONSTROSITY oder BRUTALITY orientiert hat. Weitaus eigener kommen da schon Songs wie Godless reaper of souls, Devils speech,Blood chapter oder Son of the dead daher, bei denen der Mix aus den beiden vorherrschenden Death Metal-Stilistiken deutlich mehr hervorsticht. Etwas eigenwillig kommt der vorletzte Track, Pain within, rüber, da man der Nummer einerseits eine dezente Black Metal-Schlagseite nicht absprechen kann, und andererseits Frontmann Christoffer Hjerten sich gegen Ende des Songs erstmals auf Tonträger mit cleanem Gesang versucht. Wer schon immer nach einer Mischung aus Morbid Angel und Dissection sucht, sollte hier ohne Bedenken zugreifen.
Tracks:
1. Intro/The Unholy
2. Godless Reaper Of Souls
3. Son Of The Dead
4. Static Darkness
5. Life Erazer
6. The Slow Fall Of Death
7. Transcending The Fall
8. Blood Chapter
9. Devil's Speech
10. Pain Within
11. Fall From Grace (Bonus on Digi)