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Reviews:    Heavenwood - Abyss Masterpiece


   

Heavenwood - Abyss Masterpiece

Vö: 18.03.2011
Label: LISTENABLE Records/Soulfood
Homepage: www.myspace.com/heavenwood

6/7 Punkten  von: martin



   

Portugal,  Gothic Metal?
Nun den meisten Anhängern der härteren Klänge wird bei diesen Stichworten sofort Moonspell in den Sinn kommen. Eigentlich schade. Denn Portugal hat weit mehr interessante Bands der härteren Seite zu bieten. Waren es doch nicht Moonspell, die als erste Band den heiligen Boden des Wacken Open Air`s betreten, und schon in ihren Anfangszeiten mit In Flames, Atrocity und Theatre Of Tragedy auf Tour gehen durften.
Heavenwood begannen Ihre Karriere 1992 als waschechte Death-Metal Band unter dem Namen Disgorged, bevor sie - nach dem Selbstmord ihres damaligen Bassisten - ihren musikalischen Stil in andere Gewässer lenkten, dem sie bis dato treu geblieben sind.
Und so kann man sich auch auf dem nun vierten Album der Portugiesen auf eine gelungene Mischung aus Tragik, dunkler Atmosphäre, ohrwurmartigen Gitarrenriffs und druck- und gefühlvollen Passagen freuen. Auch wenn sich Heavenwood`s Sound gut unter dem Begriff Gothic- oder Dark-Metal zusammenfassen lässt, beim genaueren Hinhören erkennt man schnell das es eine viel größere Bandbreite an verwendeten Elementen zu hören gibt.
Komponiert wurde das Album in Zusammenarbeit mit dem russischen (klassischen) Komponisten Dominic G. Joutsen, was sich vor allem in den ruhigen, klassisch angehauchten Stellen des Albums positiv wiederspiegelt. Bei einer Vielzahl an Bands wirken solche Stellen oft wie von der Stange, sauber aber emotionslos. Ganz anders auf „Abyss Masterpiece“, das Album weist eine ungewohnt große Dynamikbreite auf. Instrumentale, klassisch ruhig gehaltene Songs wie der Schlusstrack „Her Lement“ fügen sich genauso nahtlos in das Gesamtwerk ein, wie das von eingängigen und düsteren Riffs nur so strotzende „Morning Glory Clouds (In Manus Tuas Domine)“.
Für weitere Abwechslung sorgt – wie in der Vergangenheit auch schon – der Einsatz eines Gastsängers auf „Abyss Masterpiece“. Waren es in der Vergangenheit schon Ozzy Osbourne und  Jeff Watson (Annihilator), so ist dieses Mal Miriam Renvåg (Ram-Zet) auf dem sechsten Song des Albums - „Leonor“ - zu hören und sorgt mit ihrer schönen Stimme einmal mehr für Abwechslung.

Fazit: Heavenwood bieten weit mehr als das in der Gothic-Metal Szene Übliche.
Ausgefeiltere Kompositionen, interessante Arrangements sowie eine gute Verteilung von gefühlvollen und schwermetallischen Teilen auf „Abyss Masterpiece“  machen es für jeden Dark-Metal Fan, der nicht mit Tunnelblick durch die musikalische Welt zieht, absolut hörenswert. Auf den ersten Blick sind die einzelnen Songs nicht immer sofort zugänglich, kann man doch ihre gesamte Bandbreite nur erhören  indem man sich Zeit dafür nimmt. Auch wenn das für manchen als Nachteil erscheinen mag, für mich persönlich wird ein Album dadurch erst wirklich interessant und verbleibt für längere Zeit in meinem CD Player.




Tracks:

1.The Arcadia Order
2. Morning Glory Clouds (In Manus Tuas Domine)
3. Goddess Presiding Over Solitude
4. Once A Burden
5. Winter Slave
6. Leonor
7. Poem For Matilde
8. Fading Sun
9. September Blood
10. Sudden Scars
11. Like Yesterday
12. Her Lament


Running Time:  60:20




  

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